Digitalisierung des Röntgens in einer orthopädisch-chirurgischen ÜBAG

Wir betreiben in Form einer ortsübergreifenden Berufsausübungsgemeinschaft eine orthopädisch-unfallchirurgisch-chirurgisch-gefäßchirurgische Gemeinschaftspraxis mit zwei Standorten. Dafür ist

es notwendig, über eine eigene Röntgendiagnostik zu verfügen. Bis in das Jahr 2010 realisierten wir dies mit konventionellem, analogen Röntgen.

 

Auf Grund steigender Patientenzahlen und der Etablierung eines zweiten Standortes sowie aus einer Reihe von betriebswirtschaftlichen Gründen (Einsparen der Filmfolien, Entwicklerchemie und der Archivierungs- und Lagerungskosten), entschieden wir uns für die Umstellung auf digitales Röntgen mit Speicherfolientechnik. Zur Gewährleistung eines uneingeschränkten Arbeitsablaufes war es notwendig zu prüfen, ob die Arbeitsschritte für unsere Röntgenschwestern nicht zu lange dauern. Bei einem Bildaufkommen täglich zwischen 50 und 90 Röntgenbildern, konnte das von uns eingesetzte Speicherfoliensystem überzeugen. 

Darüber hinaus war es uns wichtig, von unseren vielen Arbeitsplätzen Röntgenaufträge zu vergeben. Mit unserem ortsübergreifendem Standort einge-rechnet, wird dabei gleichzeitig in fünf verschiedenen Arbeitsbereichen gearbeitet sowie Röntgenaufträge ausgegeben. Die Bildbearbeitungs- und Bild- betrachtungssoftware als auch die Verwaltung der Patientendaten und Einbindung in die Röntgen-dokumentation, gelingt mit dem PACS PergamonMED reibungslos. Aus Gründen der Flexibilität steht an jedem Arztarbeitsplatz ein zweiter Betrachtungsmonitor, damit die Arzthelferin jederzeit die Befunde im Patientenblatt dokumentieren kann, während der Arzt zeitgleich die Röntgenbilder betrachtet.

Zur Befundung stehen in den Arbeitsbereichen je ein zugelassener Befundungsmonitor zur Verfügung. Um auch in den Funktionsbereichen Zugriff auf die Röntgenbilder zu haben, ließen wir eine portable Betrachtungsmöglichkeit einrichten. Diese wird über ein WLAN Netz mit den notwendigen Bilddaten versorgt und kann zum Beispiel im Gips- und Verbandsraum eingesetzt werden. Sehr hilfreich ist auch die Einbindung der vorhandenen Sonografiegeräte in das DICOM-Netz. Die Bildarchivierung aus diesen Geräten erfolgt ebenfalls zentral auf dem DICOM-Server.

CR of a knee displayed in PergamonVIEWC

Unser Personal empfindet diese Variante der Bilderstellung und Archivierung als ausgesprochen komfortabel. Auch die Helferinnen, die jahre- oder jahrzehntelang das analoge Röntgen betreut haben, sind mit der Neuerung ausgesprochen gut zu Recht  gekommen. Die Umstellung auf das digitale Röntgen war eine längst überfällige Maßnahme in unserer Praxis. 

 

Der Umstellung auf ein digitales Röntgen standen gerade einige der alteingesessenen Helferinnen, die von Anfang an lediglich das analoge Röntgen gewohnt waren, skeptisch gegenüber. Nach Installation der Hard- und Software und einer Schulung erwies sich das Handling mit dem neuen Verfahren und PergamonMED als ausgesprochen praktikabel und zeitsparend. Vor allem empfinden wir als Vorteil, dass die Bilder von jedem unserer vielen Arbeitsplätze betrachtet werden können und die Helferinnen nicht mehr die Röntgenbilder von einem Sprechzimmer ins andere tragen müssen, zumal nicht in allen Sprechzimmern Betrachtungsschirme aufgehängt waren.

Eine Nachbearbeitung der Bilder ist möglich mit Vergrößerung, Verkleinerung und Veränderung der Helligkeit. Als besonders angenehm finden wir den Wegfall der Archivierung der großen, schweren Röntgenbilder und das mühselige Heraussuchen von Bildern zur Herausgabe an den Patienten. Darüber hinaus ist das Auslesen der Speicherfolien zügiger als die Entwicklung eines Films. Der Gestank nach Chemie und das Arbeiten in der Dunkelkammer entfällt. Das Nachbestellen von Verbrauchsmaterial und Chemikalien sowie deren Entsorgung ist auch nicht mehr notwendig. Heute können unsere Doktoren schon die Bilder betrachten, während sich der Patient noch umzieht. 

Unsere Gründe für die Entscheidung für PergamonMED:

  • die Software wurde vom Entwickler installiert
  • der Service wird vom Entwickler realisiert
  • gutes Preisleistungsverhältnis
  • Softwareanpassung an Praxisbesonderheiten möglich
  • individuelle Beratung und Problemlösung für Sonderwünsche

Da wir ein expandierendes Praxisunternehmen sind, war uns die Innovationsgarantie und die Erweiterung auf mehr Arbeitsplätze besonders wichtig.