Dr. med. Brüntrup (Bielefeld) über digitales Röntgen mit PergamonMED:

Als Benutzer habe ich schon vor der eigenen Umstellung Erfahrungen im Bereich des digitalen Röntgens gesammelt. 

Ich habe vorher in einem großen Krankenhaus gearbeitet in welchem ein digitales Röntgensystem angeschafft und implementiert worden ist. Schon damals sind mir die großen Vorteile im Bereich Entwicklung und Archivierung aufgefallen. Ebenso habe ich Bekannte, die schon auf das digitale Röntgen umgestiegen sind und konnte mir einen Eindruck solcher Anlagen im Praxisbereich verschaffen.

 

Die Entscheidung haben wir uns trotzdem nicht leicht gemacht, gerade weil mit der Digitalisierung eine relativ hohe Investition ansteht. Ausschlaggebend war insbesondere die Meinung des Röntgentechnikers. Mit ihm existiert schon seit längerer Zeit eine gewisse vertrauensvolle Zusammenarbeit und wir haben uns insofern auf sein fachliches Urteil verlassen. Für uns ist es nicht nur wichtig, dass in der Praxis etwas hingestellt wird, sondern dass uns auch nach der Installation ein entsprechender Support zur Verfügung steht und das System nach unseren Vorstellungen eingerichtet werden kann. 

Nach einem persönlichen Gespräch mit Herrn Göllner und dem Leiter der Softwareentwicklung Herrn Kästner waren wir von dem technischen Know-How und der Zuverlässigkeit der Firma G&K überzeugt. Insbesondere die Programmierung einer Schnittstelle zur Anbindung unserer eigenen Praxisverwaltungssoftware hat uns stark beeindruckt. 

Die Komplettinstallation dauerte in etwa eineinhalb Tage. Trotz gewisser Einschränkungen konnte der Praxisbetrieb im Teilbetrieb aufrechterhalten werden.

Die Komplettinstallation dauerte in etwa eineinhalb Tage. Trotz gewisser Einschränkungen konnte der Praxisbetrieb im Teilbetrieb aufrechterhalten werden.

Seit der Installation hat sich der Röntgenprozess und die Verarbeitung am Röntgenarbeitsplatz und die Archivierung deutlich für die Röntgenassistentinnen erleichtert. Die Voraufnahmen müssen nicht mehr besorgt werden, die Tüten nicht mehr herausgesucht und weggehängt werden und potenzielle Fehlerquellen, wie das falsche Einsortieren der Tüten, das Umkippen der Chemikalien, das Hängenbleiben der Bilder in der Maschine oder unbrauchbare Bilder durch den Entwicklungsprozess, wurden durch das neue Verfahren eliminiert.

Die Bildqualität hat außerdem sichtbar zugenommen. Bestimmte Aufnahmen sind sogar viel besser geworden, wie beispielsweise unsere Y-View an der Schulter, was sicherlich etwas mit der digitalen Verarbeitung in der Entwicklungsmaschine zu tun hat. Die Prozessabläufe sind deutlich schneller geworden. Dies ist zwar nicht im Minutenbereich spürbar, wenn jedoch, wie in dem von uns abgedeckten orthopädischen Bereich, eine hohe Röntgendichte vorliegt, macht sich die Zeitersparnis über den Tag verteilt bemerkbar.

Die firmeneigene Software PergamonMED für die Bildarchivierung und die Bildbetrachtungssoftware PergamonVIEW ist einfach bedienbar, übersichtlich und intuitiv. Ein großer Vorteil ist die individuelle Anordnung der Schaltflächen, die hohe Funktionalität und die Möglichkeit eigene Wünsche bezüglich der Oberflächen bei G&K zu äußern, die dann bei nachfolgenden Updates im Rahmen des technisch Machbaren umgesetzt werden.

Das System läuft sehr stabil. Bisher sind noch keine Störungen oder Ausfälle vorgekommen. Ganz besonders entscheidend war für uns ein zuverlässiger und schneller Support, der bei Vorkommnissen sofort verfügbar ist und uns kompetent hilft. Durch die Fernwartung ist schnelle Soforthilfe garantiert. 

Ausstattung der Praxis

Die drei Fachärzte für Orthopädie, betreiben eine Gemeinschaftspraxis in Bielefeld und haben sich für das Bildverarbeitungssystem PergamonMED von der Firma G&K medizinische Systeme entschieden. Neben dem Bildverarbeitungssystem wurde eine Anbindung an ein Konica Minolta Speicherfoliensystem, das Regius 110, realisiert. Des Weiteren erfolgte die Anbindung an die Patientenverwaltungssoftware M1 von der Firma CompuMED. Dies garantiert eine direkte Abrufbarkeit der Bilder und Dokumente aus der Karteikarte des jeweiligen Patienten.

Des Weiteren hat sich die Praxis für die Zusatzfunktion Stitching entschieden. Zusammengesetzte Bein- oder Wirbelsäulenaufnahmen werden mit zwei bis drei Speicherfolien, die in einem passenden Ständer eingelegt sind, geschossen und bei der Befundung mit der Stitching-Funktion im Programm PergamonVIEW zusammengesetzt.

Ein hochauflösender EIZO Radiforce 1,3 Megapixel Graustufenmonitor gewährleistet eine optimale Befundung gemäß den Anforderungen des MPG. Des Weiteren wurden vier Betrachtungsmonitore EIZO MS240W in den Sprechzimmern aufgestellt. Zur Beschriftung der Patienten-CDs wurde ein CANON CD-Drucker in das Netzwerk integriert. Im Praxisflur und einem der Patientenzimmer wurde jeweils ein kompletter Terminal-Arbeitsplatz eingerichtet.