Digitalisierung einer unfallchirurgischen Gemeinschaftspraxis

Nachdem meine Kollegin und ich eine bis dato als Einzelpraxis betriebene unfallchirurgische und D-Arztpraxis übernommen hatten, stellte sich bei zunehmend höheren Fallzahlen mit entsprechendem Röntgenaufkommen Anfang 2011 relativ schnell die Frage der Digitalisierung des Röntgen- bzw. des Entwicklungsbereichs. Der Kontakt zur Hr. Göllner von der PergamonMED lief über unsere Partnerpraxis, die die Digitalisierung bereits vollzogen hatte. Gleichwohl hatten wir uns im Vorfeld mehrere Entwicklungsgeräte und Betrachtungs- bzw. Bearbeitungsprogramme angesehen. Die Entscheidung fiel dann aber relativ schnell zu Gunsten von der G&K Medizinische Systeme GmbH aus, die zwar nicht das billigste aber das planerisch ausgefeilteste,  geldwerteste und damit günstigste Angebot erstellt hatten.

Besonders überzeugend war die unbedingte Verwendung eines berührungslosen Folienlesegeräts / Entwicklers im Gesamtpaket, das einige tausend Euro teurer als andere Geräte war. Herr Göllner hatte aber seinerzeit sehr überzeugend empfohlen, hier keine falschen Kompromisse zu machen. Wir sind dem gefolgt und haben es bis heute nicht bereut!

Die eigentliche Installation und Umstellung der Entwicklungsanlage und Einbindung in die Praxis-EDV hat dann, wie prospektiert, einen Freitagnachmittag und den folgenden Samstagvormittag gebraucht. Die Abnahme durch den TÜV lief völlig problemlos und nach kurzer Einweisung konnten unsere Mitarbeiterinnen die Anlage sehr schnell und sicher bedienen.

Die Zeit, die für die Anfertigung und Entwicklung eines Röntgenbildes anfällt, hat sich halbiert, teilweise sogar gedrittelt! Das lästige Warten auf die Bilder ist für uns Ärzte deutlich verkürzt. Wir können wenige Augenblicke, nachdem der Patient sich nach dem Röntgen wieder angezogen hat, direkt im Anschluss mit ihm die Bilder auf dem Monitor anschauen und besprechen. Voraufnahmen können in Sekundenschnelle mit den aktuellen Bildern verglichen werden.

Die Bearbeitung der Bilder erfolgt im Rahmen des Auslesens aus den Speicherfolien durch die Mitarbeiterinnen rasch und intuitiv am entsprechenden Arbeitsplatz. Kleinere Qualitätseinbußen lassen sich durch die Nachbearbeitung oft ausgleichen, so daß nicht mehr wie früher gelegentlich erforderlich, nachgeröntgt werden muss.

Es waren unsere Mitarbeiterinnen, die am lautesten applaudierten:

  • Kein Gepantsche mehr mit Entwickler und Fixierer, keine täglichen, wegen starker Temperaturschwankungen mal mehr, mal weniger erfolgreichen Sensi-/Densi-Kontrollen mehr!
  • Kein Herausfischen steckengebliebener Filmfolien aus dem Gedärm des Entwicklers und ggf. Wiederholung der Aufnahme (Strahlenbelastung!).
  • Kein Kramen im Röntgenarchiv nach Tüten, kein hoffnungsloses Suchen nach falsch eingetüteten und für alle Zeiten unauffindbaren Alt-Aufnahmen.
  • Kein gnadenlos fortgesetztes und zunehmend platzverschlingendes Einlagern neuer Tüten.

Die Betrachtung und Befundung am Arztarbeitsplatz erfolgt unkompliziert, dank der übersichtlichen und leicht zu bedienenden PergamonMED-Software. Der Röntgenauftrag wird aus der elektronischen Patientenakte heraus in PergamonMED erstellt und in der Auftragsliste abgelegt, von wo aus er dann von den Mitarbeiterinnen abgearbeitet wird. Die Standardbezeichnung der jeweiligen Aufträge kann von jeder Praxis individuell erstellt werden.

Einen weiteren Schub in Bezug auf die zeitliche Verschlankung der Arbeitsabläufe brachte dann vor kurzem die Anschaffung zweier neuer Ultraschallgeräte und deren Einbindung über die DICOM-Schnittstelle in PergamonMED. Dies geschah zu überaus fairen Konditionen!

Auch beim Ultraschall wird der Untersuchungsauftrag aus der Patientenakte heraus erstellt und in der Auftragsliste abgelegt. Im US-Gerät selbst wird der Auftrag angeklickt, wobei vollständiger Name, Geburtsdatum und Pat.-ID direkt im Gerät mit erfasst werden. Bis zum Beginn der Untersuchung vergehen ca. 12-15s! Die Bilder werden  wie immer  mit Knopfdruck gespeichert und dabei direkt im Röntgen-/US-Teil der elektronischen Patientenakte abgelegt. Von hier aus können die Bilder jederzeit wie Röntgenbilder auf dem Monitor aufgerufen und ggf. zusätzlich auf einem externen Datenträger gespeichert werden.

Wer auswärts angefertigte Röntgen-, CT- oder MRT-Bilder auf CD in seinen Rechner einliest, der weiß, wie viele verschiedene Betrachtungs-/Befundungsprogramme auf dem Markt sind.

Diese Programme sind in ihrer Logik dem Nutzer mal mehr, oft auch weniger nachvollziehbar. Obwohl die Anbieter wohl alle mit dem gleichen Wasser kochen,  gehört PergamonMED hier unseres Erachtens zu den deutlich benutzerfreundlichen Programmen, das sich intuitiv bedienen lässt, ohne vorher dicke Handbücher lesen zu müssen.

Dieses Programm läuft seit der Einbindung in unsere Praxis-EDV (Medistar) bei uns seither als einziges (!) Software -Modul wirklich nachvollziehbar stabil, belastbar und ohne nennenswerte Probleme.

Kurz und übersichtlich:

  • das in Bezug auf Preis/Leistung überzeugendste Angebot
  • problemlose Umstellung und Einbindung des EDV-Moduls in das PACS
  • seither problemlose Nutzung und bei Problemstellungen immer schneller Telefon- bzw. Onlinesupport zu fairen Konditionen
  • deutlich beschleunigte Arbeitsabläufe bei Röntgen und Ultraschall
  • geldwerte Einsparungen für Arbeitszeit, Wartungskosten des Filmentwicklers, der Filmfolien und der Entwicklungschemikalien, sowie geldwert nicht zu beziffernd für Nerven und Platz im Keller