Die Bandbreite der Produkte  für das digitale Röntgen ist enorm groß. Die schon vorhandenen Röntgenanlagen, Raummöglichkeiten, den notwendigen Aufnahmespektren und den Untersuchungsdurchsätzen können mit spezifischen Lösungen ausgestattet werden. Wir möchten hier einige Lösungswege vorstellen, die sich in der Praxis bewährten, Ihnen als Leser einige Fragen auf dem Weg mitgeben und zur Kontaktaufnahme für eine persönliche Beratung durch uns und unsere Partner anregen.

Lösungen

im folgenden möchten wir einige Lösungswege für vor vorhandene oder digitales Röntgenanlagen in den Diskurs führen.

Digitales Röntgen mit Speicherfolie oder Detektor?

klassische Bucky-Wandstativ-Systeme

  • universell und häufig im Einsatz
  • aufrüstbar mit Detektor und Speicherfoliensysteme - z.B. in folgenden Konstellationen
    • für einen sehr hohen Durchsatz mit mehreren Röntgenanlagen:
      • Speicherfoliensysteme (CR) mit mehreren Schächten
      • WIFI Detektoren (DR)
    • für einen hohen bis mittleren Durchsatz 
      • mittlere Einschachtspeicherfoliensysteme (z.B. Regius 110)
      • WIFI Detektor
    • bei einen geringen Durchsatz
      • kleine Speicherfoliensysteme 
      • kabelgebundener Detektor

Schwenkbügel

  • teilweise eingeschränktes Aufnahmespektrum - je nach Ausstattung
  • Aufrüstbar u.a. in folgenden Konstellationen
    • fester Detektor (ohne Mögllichkeit zur gehaltenen Aufnahme - jedoch können diese je nach Ausstattung vom Schwenkbügel anders realisiert werden)
    • WIFI Detekor (mit gehaltener Aufnahme)
    • Speicherfolienlösungen

Säulenstativsysteme 

... das etwas andere Röntgen. Mit einem festverbauten Detektor können (je nach Ausstattung) vollständig alle bekannten Röntgenaufnahmen erstellt werden.

Detektor und Speicherfoliensysteme

beide Technologien haben ihre Daseinsberechtigung. Sowohl bei Speicherfoliensystemen als auch den Detektoren können die Folgekosten traumatisch hoch oder traumhaft gering sein.

Speicherfolien (Konica - für ein berührungsfreies digitales Röntgen)

Indirekte Radiographie (Speicherfoliensysteme)

Die Speicherfolienmethode (Computed Radiography) bietet den Vorteil, dass die bestehende Röntgenanlage fast immer weiterverwendet werden kann. Statt Filmfolien werden nun die Kassetten der Speicherfolie eingesetzt und bei der Bestrahlung werden die Elektronen auf dieser in ein höheres Energieniveau versetzt. Hiernach wird die  Speicherfolienkassette in das Lesegeräte eingelegt, welches die gespeicherten Informationen mittels Laserabtastung ausliest. Das dabei entstehende Licht wird aufgefangen, elektronisch gewandelt und in digitale Bildinformationen umgesetzt. Anschließend wird die Folie gelöscht und kann wieder verwendet werden. Dieses Prinzip ist  nahezu bei allen Speicherfoliensystemen gleich.

Vorteile: leichte Nachrüstung aller bestehenden Systeme, kleine Kassetten für gehaltene Aufnahmen, Ganzbeinmöglichkeiten mit einer Aufnahme, leichte und auswechselbare Kassetten und ein gleichbleibendes „Schwerkraftfeld“.

DR Technolgie für das digitale Röntgen

Direktradiographie (Detektorlösungen)

Im Gegensatz zur Speicherfolie benötigen die Flachdetektorsysteme weder eine Ausleseeinheit (Scanner) noch Kassetten zur temporären Speicherung von Röntgenbildern. Man unterscheidet zwischen elektrodirekten und optodirekten Flachdetektorsystemen. Die Oberfläche der Flachdetektoren setzt sich aus kleinen Bildelementen (Pixeln) zusammen. Bei elektrodirekten Flachdetektorsystemen wird die Röntgenstrahlung direkt (über amorphes Selen) in elektrische Ladung umgewandelt. Bei optodirekten Flachdetektorsystemen hingegen wird die Energie der Röntgenstrahlung (über amorphes Silizium) zunächst in Licht und anschließend in elektrische Ladung gewandelt. 

Vorteile: „sofort“ verfügbare Bilder, keine elektromechanischen Ausleeinheiten

Auflösung statt Rätselraten

Erstverarbeitung / Bildmanipulation

Das Spektrum der Algorithmen für für die Erstverarbeitung ist groß. Enhancement, Interpolation (ersetzen von Nachbarpixeln) und Kantenanhebung sind nur einige davon. Die Erstverarbeitung wird bestenfalls vom Hersteller selbst mitgeliefert, ersetzt aber weder qualitative Technik noch die Auflösung. Eine Information kann niemals hinzugerechnet werden – wohl aber hinweg. „Matschige“ Bilder (z.B. fehlende Knochenstrukturen) können ein Hinweis auf fehlende Auflösung oder grobe Strukturen im Reader bzw. im Detektor sein.

Pixel kontra Micrometer

10 Pixel je / mm bedeutet eine Auflösung 100 µm. Und 87µm sind gleichbedeutend mit 11,4 Pixeln je mm. Schlussfolgernd ist die Auflösung von 87,5µm - 14% besser als 10 Pixel per Millimeter.

Vorsicht: Speicherfoliesysteme die mit hoher Auflösung abgenommen und mit niedriger Auflösung betrieben werden haben bis zu 30% weniger Bildauflösung - ohne das die medizinische Einrichtung dies bewusst wahrnimmt! Konstanzprüfung die dann wieder mit hoher Auflösung betrieben werden könnten den Behörden eine Auflösung vorspielen, die in Wirklichkeit für den Patientenbetrieb nicht eingehalten wird. Achten Sie bitte darauf das Sie Ihre Speicherfolienlösung auch mit einer hohen Auflösung den Bedürfnissen Ihrer Geschwindigkeit entspricht!

 

 

Fragen

  • Welches System bringt die die bestmögliche Bildqualität für die bestmögliche Diagnose?
  • Wie kalkulieren sich die Folgekosten ?
  • Welche Technologie ist die "Richtige"?
  • Welches Modell, Hersteller?
  • Welche Software entspricht meinen Anforderungen?
  • Wie unterscheiden sich die Arbeitsschritte und damit die aufzuwendende Arbeitszeit der beteiligten Ärzte und der Assistenten?

Aufnahmespektrum und Bildqualität

  • Wie wirken sich Auflösung / Kontrast und Dosis vom Detektor oder der Speicherfolie auf die Bildqualität aus?
  • Was leistet die Bildakquisitionssoftware, Befundungssoftware, der Monitor?
  • Wird eine medizinische Grafikkarte am Befundungsmonitor benötigt?
  • Welche Auswirkungen haben Bildartefakte bei Detektoren (z.B. Pixelausfälle) oder Speicherfolien (z.B. durch mechanischem Verschleiß)?

Folgekosten

  • Wie häufig erscheint der Techniker pro Jahr?
  • Was kalkuliert sich die Konstanzprüfung?
  • Was ist im Servicevertrag enthalten?
  • Mit welchen extra Kosten kann für die nicht enthaltenen Leistungen gerechnet werden?
  • Welche Verschleißteile ‎ (Folien, Walzen) etc müssen in welcher Zeit ersetzt werden?

Garantie

  • Auf welche Leistung habe ich wirklich Garantie?
  • Wer trägt die Kosten wenn die Bildqualität den Behörden oder der ärztlichen Stellen nicht genügt?
  • Was ist wenn die Bildqualität in der Diagnostik doch nicht ausreicht?

 

 

 

Antworten

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